| Mehrfachperson |
|
| Sonntag, 4. November 2007 | |
|
Seite 1 von 3 Ich weiß nicht, wie sich die Technik offiziell nennt. Ich nenne sie Mehrfachperson, da es mit dieser Technik möglich ist, ein und dieselbe Person auf einem einzigen Foto mehrfach abzubilden. Ebenso könnte man es Klonen nennen, doch hat das etwas einen faden Beigeschmack im Hinblick auf moderne Gentechnik (Schaf Dolly, etc.) .![]() Was wird benötigt?- Vorzugsweise eine Digitalkamera, die sich auf manuelle Belichtung stellen lässt- Ein Weitwinkelobjektiv bzw. Einstellung auf Weitwinkelbereich - Ein Stativ - Ein Fernauslöser ist von Vorteil, es geht aber auch ein kamerainterner Zeitauslöser. Sollte ein Fotograf zur Verfügung stehen, der nicht selbst auf den Aufnahmen erscheinen soll, geht das natürlich auch. - Bildbearbeitungssoftware, die mit Ebenen umgehen kann (wie eingangs bereits erwähnt) Vorbereitung der AufnahmeDie Wahl der SzeneMan wählt eine Szene, in der man eine oder mehrere Personen mehrfach aufnehmen möchte, z.B. am Küchentisch, aufdem Sofa, im Garten oder was einem gerade in den Sinn kommt. Von Vorteil sind gleichmäßige Lichtverhältnisse. Es kann z.B. zu Problemen kommen, wenn man draußen die Aufnahme bei bewölktem Himmel macht und an der Sonne vorbeiziehende Wolken schnell die Lichtverhältnisse ändern und unterschiedliche Schatten entstehen. Das kann auch im Haus zu sehr unterschiedlichen Lichtverhältnissen führen und das spätere Bearbeiten am Computer erschweren. Sollte ein Blitz zum Einsatz kommen, ist besonders darauf zu achten, dass dieser immer gleich ausgerichtet ist (vorzugsweise indirektes Blitzen auf eine weiße Decke) und auf manuell geschaltet ist. Wahl der Positionen, an denen die Person fotografiert werden sollDas Stativ wird so aufgestellt, dass man mit der Kamera möglichst viel von der Szene ins Bild bekommt. Man überlegt sich, wie oft und an welcher Stelle man eine Person mehrfach fotografieren möchte, spielt das einmal durch und schaut, ob die Person bei allen Position vollständig im Bild zu sehen ist. Man sollte darauf achten, dass an keiner der vorgesehenen Positionen extreme Lichtschwankungen auftreten, wie z.B. durch ein Fenster einfallendes Licht und an anderer Stelle Schatten. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn sich die Personen an den verschiedenen Positionen nicht überdecken. Andernfalls hat man später etwas mehr Bearbeitungsaufwand am Computer. Für Fortgeschrittene kann jedoch gerade das den Reiz ausmachen. Nur sollte man nicht gerade die ersten Versuche auf diese Art machen. Die richtige BelichtungMan stellt die Belichtung auf manuell und wählt eine möglichst kleine Blende (große Blendenzahl, z.B. 8 oder11) um eine große Schärfentiefe zu erhalten. Das ist wichtig, da sich die Person in unterschiedlichen Entfernungen zur Kamera positioniert und hier ein möglichst weiter Bereich scharf abgebildet werden soll. Die Zeit wählt man passend, dass sich die richtige Belichtung ergibt (nicht geringer als 1/45 Sekunden, andernfalls ggf. die ISO-Einstellungerhöhen). Nun macht man eine Testaufnahme und schaut, ob die Belichtung stimmt, korrigiert ggf. noch nach und probiert solange, bis man die passende Belichtungseinstellung gefunden hat. Die Person sollte dabei nicht überstrahlt und auch nicht zu sehr abgeschattet sein. Die Testaufnahmen sollte man wieder löschen, um spätere Verwechslungen mit den "echten" Aufnahmen zu vermeiden. Brennweite und FocussierenDie Brennweite wählt man im Weitwinkelbereich (zw. 24 - 35mm auf Kleinbild umgerechnet). Den Fokus stellt man möglichst auf die Position, in der sich die Person "am mittigsten" zwischen den anderen Personen befindet. Dabei begibt sichdie Person am Besten an die entsprechende Position, während eine Hilfsperson die Kamera auf die Person scharf stellt und anschließend den Autofokus abschaltet, sodass alle Aufnahmen mit einer einzigen Focuseinstellung gemacht werden. |
|
| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Dezember 2008 ) |



.