Wer gerne eine eigene Internetseite aufbauen möchte, findet mit WordPress ein sehr gutes und leicht zu bedienendes System. Ich stelle mich Euch gerne zur Verfügung, wenn Ihr hierzu eine Einführung benötigt. Schreibt mir einfach über mein Kontaktformular und ich setze mich mit Euch in Verbindung.

WordPress einfach und schnell

Es gibt zwei Möglichkeiten, WordPress zu nutzen. Entweder man registriert sich auf wordpress.com kostenlos und erstellt ein eigenes Profil. Dafür benötigt man keinen Provider, also keinen Dienstleister, der einem einen Server zur Verfügung stellt. Das ist vor allem für Leute geeignet, die schnell und einfach eine kleine Internetseite aufbauen möchten und keine besonderen Funktionalitäten benötigen. Wer jedoch mehr möchte, wie z.B. eine Seite aufbauen, auf der Nutzer Events einstellen können, benötigt dafür entsprechende Plug-Ins, wie ich es weiter unten erläutere.

logo  ist ein hervorragender Dienstleister

WordPress ist dank seiner Vielzahl an sogenannten Plug-Ins (Erweiterungen) sehr flexibel und ausbaufähig. Es gibt sehr viele und gute kostenlose Plug-Ins auf wordpress.org. Um dies zu realisieren, benötigt man einen Provider, der einem einen Server bietet auf dem man WordPress installiert und verwaltet. Man spricht anstelle eines Providers auch von einem Webhoster, was es mehr trifft. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Dienstleister der Firma Schwarzkünstler gemacht. Schwarzkünstler bietet eine Vielzahl verschiedenster Hosting-Pakete für kleines Geld. Der Geschäftsführer Herr Otterbach legt besonders großen Wert auf Kundenfreundlichkeit und einen ausgezeichneten Service. Er stemmt sich damit gegen den Trend der Dienstleistungswüste Deutschland und ist mit seinen kompetenten Mitarbeitern stets schnell mit Rat und Tat zur Stelle. Ich kenne kaum ein Unternehmen, das einen so guten Service fürs Geld bietet. Ich betreibe bei Schwarzkünstler mehrere Internetseiten und habe die Erfahrung gemacht, dass meine Probleme stets ernst genommen und mit hohem Engagement schnell behoben wurden. Schon für 2 Euro erhält man ein gutes Paket, mit dem man eine schöne Internetseite aufbauen kann.

Natürlich kann man bei Schwarzkünstler auch andere Systeme betreiben, wie z.B. Joomla, Drupal, Typo3 und unzählige weitere Systeme. Da ich WordPress bevorzuge, beschreibe ich hier das System WordPress.

Erstmal nur testen? Kein Problem bei Schwarzkünstler…

Wer sich noch nicht sicher ist, ob er mit einer eigenen Internetseite auf einer angemieteten Serverlandschaft bei einem Webhoster klar kommt, kann bei Schwarzkünstler auch erstmal nur unverbindlich und kostenlos einen Testaccount bestellen. Es sind damit keinerlei Fallstricke verbunden, d.h. es ist keine Kündigung erforderlich. Der Testaccount wird bei Schwarzkünstler schnell angelegt. Der Kunde bekommt dann eine Mail mit den Zugangsdaten.

Welches Webpaket wird benötigt?

Wenn man schon weiß, dass man bestimmte Erweiterungen für seine Internetseite benötigt und die „Schnelllösung“ von WordPress.com nicht ausreichend ist, sucht man sich zunächst eine Domain aus unter der die eigene Internetseite verfügbar ist. Die günstigste Domain ist eine mit der für Deutschland vorgesehenen Endung .de. meine-internetseite.de ist dann die Domain.

Bei Schwarzkünstler ist der Wechsel eines Webpaketes einfach und schnell möglich. D.h., wenn man später feststellt, dass man sich doch lieber für ein Webpaket mit mehr Möglichkeiten entschieden hätte, kann man das nachträglich noch ändern. Aber worauf kommt es bei der Wahl des Webpaketes überhaupt an?

  • Wieviele Datenbanken werden benötigt? Für jede Internetseite benötigt man eine eigene sogenannte MySQL-Datenbank. Je nach Preiskategorie eines Webpaketes gibt es mehr bzw. weniger Datenbanken, die darin enthalten sind. Man kann eine zusätzliche Datenbank jedoch auch für einen geringen monatlichen Aufpreis dazu erwerben.
  • Wieviel Speicher benötigt man? Das hängt davon ab, welche Inhalte man auf der Internetseite einstellen möchte. Wenn man in erster Linie Text einstellt, wird nur sehr wenig Speicherplatz benötigt. Möchte man jedoch Filme und Fotos hochladen, muss man entsprechend mit mehr Speicherplatz rechnen.
  • Wie groß muss der Arbeitsspeicher sein? Man spricht hier vom sogenannten PHP-Speicherlimit, der im kleinsten Webpaket auf 96 MB begrenzt ist und in höheren Paketen auf 128 MB. Diese Frage ist deutlich schwieriger zu beantworten. Im Allgemeinen reichen 96 MB. Ich habe jedoch mit meinen eigenen Internetseiten die Erfahrung gemacht, dass unter bestimmten Umständen ein Speicher oberhalb von 96 MB erforderlich ist. Das hängt ganz davon ab, wie viele Plug-Ins man installiert hat und wie viel Speicher diese verbrauchen. Das erfährt man erst im laufenden Betrieb der Seite. Man kann sich mit dem Plug-In WP-Memory-Usage den aktuell genutzten Speicherverbrauch anzeigen lassen.
  • Und weitere Merkmale, wie Menge der E-Mail-Postfächer, Anzahl möglicher Subdomains (subdomain.meine-internetseite.de), Anlegen weiterer Gastzugänge für FTP, etc.

Bei 1 Internetseite ist es im Zweifelsfalle zu empfehlen, erstmal mit dem kleinsten Webpaket zu starten und dann bei weiterem Bedarf auf ein höheres Paket up zu graden. So habe ich es bei meinen Internetseiten auch gemacht. Das ist überhaupt kein Problem und geht schnell von statten.

Möchte man WordPress bereits vorinstallieren lassen, kann man das Schwarzkünstler bei der Bestellung des Webpaketes mitteilen. Dann wird das bereits mit erledigt. Ansonsten beschreibe ich in den folgenden Kapiteln, wie vorzugehen ist.

Erste Schritte mit dem Konfigurationstool für den Server

Hat man ein Webpaket gebucht und die Bestätigungsmail mit den Zugangsdaten erhalten, kann man mit den Vorbereitungen zur Installation von WordPress beginnen.

In den aktuellen Webhosting-Paketen von Schwarzkünstler wird das System PLESK für die Konfiguration verwendet. Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, das PLESK-System im Detail zu beschreiben. Ich beschreibe die erforderlichen Schritte:

  • Anlegen einer Datenbank
    • Der Name der Datenbank sowie den Benutzernamen und das Passwort werden wir später noch benötigen für die Konfiguration von WordPress. Das erkläre ich im nächsten Kapitel
  • Erstellen eines Ordners auf dem Server unter dem die Daten die Inhalte der Internetseite später hochgeladen werden sollen
  • Verweis der domain meine-webseite.de zu diesem Ordner
  • Optional: Einrichtung einer Mailadresse wie z.B. admim@meine-webeite.de, die dann später für WordPress verwendet werden kann

Das waren auch schon die wesentlichen Schritte. Wie man nun WordPress

WordPress installieren

Ich gehe davon aus, dass man gerne eine deutschsprachige Version von WordPress installieren möchte. Man kann sich WordPress in deutscher Sprache hier runterladen.

Nach dem Download entpackt man die zip-Datei auf seinem Computer.

Ganz entscheidend ist die Datei wp-config-sample.php, die man mit einem Texteditor öffnet und wie folgt bearbeitet:

  • define(‚DB_NAME‘, ‚database_name_here‚); -> Zwischen den Anführungszeichen database_name_here ersetzen durch den Namen der Datenbank
  • define(‚DB_USER‘, ‚username_here‚);- > Zwischen den Anführungszeichen username_here ersetzen durch den Benutzernamen der Datenbank
  • define(‚DB_PASSWORD‘, ‚password_here‚); ->Zwischen den Anführungszeichen password_here ersetzen durch das Passwort der Datenbank
  • Anschließend speichert man die Datei wp-config-sample.php ab und benennt sie um in wp-config.php

Für den nächsten Schritt benötigt man ein FTP-Programm (File Transfer Protocoll) mit dem man die Daten auf den Server hochladen kann. Die Zugangsdaten hat man per Mail von Schwarzkünstler bereits erhalten. Man muss diese Daten dann bei der Konfiguration des FTP-Programms eintragen um Zugang zu seinem Server zu bekommen.

Besonders populär für Windows ist das kostenlose FileZilla, das es jedoch auch für den Mac gibt. Besser für den mac ist jedoch das ebenfalls kostenlose namens Cyberduck, das es inzwischen auch für Windows gibt.

Hat man den Zugang zu seinem Server eingerichtet kann lädt man die gesamten Dateien im Ordner wordpress (in dem sich u.a. auch die o.g. wp-config.php befindet) in das Verzeichnis, seiner Internetseite hoch.

Wenn die Dateien vollständig hoch geladen sind, gibt man im Browser den Namen seiner Internetseite meine-webseite.de ein und gelangt dann in das selbst erklärende Konfigurationsprogramm von WordPress, das einen durch die einzelnen Schritte führt.

Damit wäre die Installation von WordPress abgeschlossen.

Problembehebung in WordPress

Im Allgemeinen dürften keine großen Probleme auftreten. Ich möchte hier aber einige Phänomene beschreiben, die bei mir aufgetreten sind, und ich erläutere, wie ich diese Probleme gelöst habe.

Falls es beim Anklicken von internen Links auf der Internetseite Probleme geben soll, sodass diese nicht gefunden werden, obwohl die Inhalte tatsächlich vorhanden sind, hilft es in den meisten Fällen, die Permalink-Struktur zu aktualisieren. Dazu geht man wie folgt vor:

  • Man geht in den Administrationsbereich von WordPress, als in das sogenannte Backend (das Frontend ist das was die Besucher der Internetseite sehen, also die ganz normale Internetseite)
  • Hier geht man auf Einstellungen / Permalinks
  • Man wählt eine Struktur aus, die einem beliebt, z.b. dass die Links keine hieroglyphischen Zeichen am Ende haben sondern den Namens des Beitrags und wählt entsprechend „Beitragsname“
  • Anschließend klickt man auf „Änderungen übernehme“ und das war es dann auch schon.

Für Fotogalerien ist das Plug-In „NextGEN Gallery“ besonders beliebt. Ich kann von der Verwendung dieses Plug-Ins jedoch nur abraten, da es enorm viele Fehler beinhaltet und für Probleme bei der Internetseite führen kann, vor allem bringt das Plug-In Nutzerberechtigungen durcheinander, sodass bestimmte Funktionen auf der Internetseite nicht mehr korrekt ausgeführt werden. Wenn diese Probleme bereits aufgetreten sind und sich seltsame Verhaltensweisen zeigen, sollte man folgende tun:

  • Das Plug-In NextGEN Gallery deaktivieren
  • Das Plug-In „User Role Editor“(URE) herunterladen und installieren und aktivieren
  • Die Einstellungen des Plug-Ins URE findet man unter „Benutzer“ / „User Role Editor“
  • Hier findet man auf der rechten Seite einige Buttons. Entscheidend ist der untere Button mit der Bezeichnung „Reset“. Hier klickt man drauf und setzt die Nutzerrollen zurück. Wer bereits verschiedene Nutzerrollen angelegt hat, sollte sich darüber bewusst werden, dass die Rollen gelöscht werden, was zu Problemen führen kann. Alternativ kann man es mit einem anderen Weg versuchen, den ich ebenfalls beschreibe.

Alternativer Weg:

  • Das Plug-In NextGEN Gallery deaktivieren
  • Man erstellt unterhalb des Pfades wp-content einen Ordner namens mu-plugins
  • Man lädt sich die Datei restore-ng-caps.zip hier herunter und entpackt diese
  • Die darin befindliche Datei restore-ng-caps.php lädt man in den Ordner mu-plugins
  • Nun geht man einmal ins Backend und ruft das Dashboard auf
  • Anschließend benennt den Ordner mu-plugins um in z.B. __mu-plugins, sodass die nicht mehr benötigte Datei restore-ng-caps.php nicht mehr aufgerufen wird
  • Der ganze Vorgang ist auch unter folgender Internetseite erläutert

Sollte einer der beiden Möglichkeiten nicht zum Ziel führen, kann man auch versuchen beiden Möglichkeiten auszuprobieren. Bei mir hat jedenfalls die erste Möglichkeit mit URE geholfen.

Übrigens findet man im Plug-In NextCellent Gallery eine sehr gute Alternative zu NextGEN Gallery, die mir bisher keine Probleme bereitet hat.

WordPress als Eventmanager

WordPress ist in Verbindung mit dem hervorragenden Plug-In Events Manager auch prima geeignet für ein System zum Anbieten von eigenen Veranstaltungen, sprich Events. Auch hierzu biete ich Euch gerne Unterstützung. Denn ich habe damit zwei Internetseiten aufgebaut auf denen Nutzer eigene Events einstellen und verwalten können. Es handelt sich dabei um eine Seite auf der ich Wanderungen anbiete und eine Seite für Events aller Art für die Freizeitgestaltung.

Doch leider hat Eventmanager (EM) auch so einige Fehler, die vom Team nicht ausgemerzt werden. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit dem sogenannten „Support“ gemacht, der nicht wirklich existiert. Die Macher von EM nehmen Probleme nicht ernst und verweisen fast immer auf allerlei andere Gründe, aber nie ist es ihr Plug-In, das fehlerhaft arbeitet. Das ist schade, da dieses Plug-In für mich das wichtigste überhaupt ist. Da frage ich mich nur, wie man so stur sein kann, wie diese Entwickler.

Eventmanager in Verbindung mit Mailpoet

Eventmanager und Mailpoet sind ein gutes Team. Mailpoet hieß früher übrigens wysija. Komischer Name haben sie sich dann wohl auch gedacht. Mailpoet ist ein Newsletter-System und zwar das beste, das ich unter den aktuell erhältlichen Plug-Ins kenne. Denn es ermöglicht es, dass Newsletter beim Einstellen eines Beitrags automatisch an die Mitglieder der Internetseite bzw. die Abonnenten des Newsletters verschickt werden. So kann man dafür sorgen, dass ein Newsletter automatisch verschickt wird, wenn jemand ein neues Event auf der Internetseite einstellt. So werden die Mitglieder darüber informiert, dass es ein neues Event gibt. Zudem werden neu registrierte Mitglieder automatisch bei Mailpoet als Abonnenten eingetragen. Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten. Einfach super!

Und im Gegensatz zu EM sind die Macher von Mailpoet sehr hilfsbereit! Es gibt also einen echten Support, der den Namen verdient.

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